Die Leberkrankheit Hepatitis C ist hinterhältig: Sie bleibt lange unbemerkt – kann in der Leber aber großen Schaden anrichten.

Hepatitis – Die tödliche schleichende Erkrankung von ca. 170 Millionen Menschen.

Das Hepatitis-C-Virus nistet sich still und leise in der Wirtszelle ein, ohne zunächst großen Schaden anzurichten. Betroffene husten nicht. Sie haben keine erhöhte Temperatur. Sie fühlen sich manchmal nur ein bischen Müde und klagen über Konzentrationsschwäche.

Sie waren im Tattoo Studio, Nagel Studio, Zahnarzt, Frauenarzt oder an anderen Orten des alltäglichen Lebens. Dort wo es kleine gewollte und ungewollte Verletzungen der Haut gibt, gibt es das Risiko sich mit dem heimtückischen Virus zu infizieren.

Das Virus wird meistens viel später entdeckt – bei einer Routineuntersuchung. Allerdings nur wenn auch auf Hepatitis untersucht wird. Das Kreuz auf dem Laborbogen für Hepatitis angekreuzt wird. Ansonsten wird es erst als chronische Hepatitis festgestellt. So können Jahre ohne jegliche Beschwerden vergehen.

Mit jedem Tag, zwischen Ansteckung und Diagnose verstreicht, desto stärker kann sich das Virus in den Leberzellen vermehren. Das Gewebe wird geschädigt und es ist eine chronische Hepatitis.

Weltweit leiden etwa 170 Millionen Menschen an einer chronischen Hepatitis-C-Erkrankung, in Deutschland sind es rund 500.000. Die Dunkelziffer wird mit ca. 1,5 bis 2,5 Millionen angenommen.

Das Ergebnis der chronischen Hepatitis ist auch bekannt als Leberzirrhose – der häufigsten Ursache für eine Lebertransplantation – im besten Falle. Im ungünstigsten Falle – der Tod. Der schleichende Tod.

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